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RELeX SMILE

Definition

ReLEx® smile steht für Small Incision Lenticule Extraction. Bei diesem Augenlaserverfahren präpariert der Femtosekundenlaser ein dünnes Hornhautscheibchen (Lentikel) im Innern der Hornhaut, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Anschließend entfernt der Operateur das Lentikel durch eine minimale Öffnung von nur 3 mm. Eine großflächige Öffnung der oberen Hornhautschicht (Flap) ist nicht mehr notwendig.

Unterschiede zum Lasik

Beide Eingriffe arbeiten mit einem Laser, um durch eine Korrektur der Hornhaut die Krümmung der Linse so zu optimieren, dass danach möglichst die optimale Sehschärfe erreicht wird – damit enden die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Methoden allerdings auch. Das Femto-Lasik Verfahren wird als Weiterentwicklung des klassischen Lasik-Verfahrens bereits seit über zehn Jahren eingesetzt. Dabei sorgt ein Excimerlaser zunächst dafür, dass aus der oberen Schicht der Hornhaut eine Lamelle herausgeschnitten und umgeklappt wird, im Fachterminus als „Flap“ bezeichnet. Danach wird das Innere der Hornhaut bearbeitet, bevor der Flap wieder herumgeklappt wird. Bei ReLEx Smile kommt hingegen ein Femtosekundenlaser zum Einsatz, der die Hornhaut im Inneren bearbeiten kann, ohne dass die Oberfläche geschädigt wird. Dieser Abtrag einer dünnen Schicht im Inneren der Hornhaut muss dann nur noch durch ein Loch entfernt werden, welches eine Größe von etwa 2 bis 4 mm hat

Vorteile

Die Vorteile gegenüber dem traditionellen Lasikeingriff besteht hauptsächlich in der Tatsache, dass eine großflächige Öffnung der Hornhaut, die als „Flap“ bezeichnet wird, nicht mehr notwendig ist – schon wenige Stunden nach dem Eingriff ist es sogar erlaubt, Sport zu treiben. Genau dieser Flap sorgt aber bei Lasik nicht selten für einen langwierigen Abheilungsprozess. ReLEx Smile ist zudem sicherer und absolut schmerzfrei. Auch das Problem der trockenen Augen, welches nicht selten zu den Schwierigkeiten nach dem Lasik-Eingriff gehört, ist bei ReLEx Smile kein Problem. Zudem sind die Auswirkungen von Umwelteinflüssen faktisch nicht vorhanden, weil es eben nicht zur großflächigen Öffnung der Hornhaut kommt. Beim Lasik-Eingriff spielen Temperatur und Luftfeuchtigkeit eine nicht unbedeutende Rolle, was für gewisse Unsicherheitsfaktoren sorgt. Der geringe Abtrag der Hornhaut bei ReLEx Smile, der ungefähr 30 Prozent unterhalb von Lasik liegt, verringert auch das Risiko einer Hornhautausdünnung.

Nachteile

Natürlich soll hier nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich auch bei ReLEx Smile um eine Operation handelt, die gewisse Risiken birgt. Zwar sind für die Eingriff schon viele Erfahrungen vorhanden, doch bei jedem Eingriff werden Nervenbahnen im Auge unwiederbringlich zerstört. Fehler der Ärzte können ganz erhebliche Konsequenzen haben. Zudem ist die Methode noch sehr jung, es gibt dementsprechend keine Langzeit-Erfahrungen über einen Zeitraum von 20 oder 25 Jahren. Dabei dürfte allerdings auch ohne viel Spekulation eine Einschätzung möglich sein: Selbst wenn der Eingriff sich operativ von der Lasik-Methode unterscheidet, sind die Differenzen im Prinzip doch überschaubar. Weil der Schaden an der Hornhaut durch das ReLEx Smile Verfahren nachgewiesenermaßen geringer ausfällt, sind auch zumindest keine größeren Risiken zu erwarten. Doch auch ohne solche Erfahrungswerte ist schon heute klar, dass ab einem Alter von etwa 40 Jahren auch die Altersweitsichtigkeit einsetzt und die Fähigkeit des Auge sich verschlechtert, nahe Objekte zu fokussieren. Je nach Alter des Patienten wird die Verwendung einer Brille also nur für einige wenige Jahre aufgeschoben. Zudem ist das ReLEx Smile-Verfahren teurer als Lasik, welches seine Tauglichkeit schon gezeigt hat. Dabei ist der Verzicht auf einen Flap in der Praxis ein überschaubarer Vorteil, weil es äußerst selten zur gefürchteten Flap-Verschiebung kommt.

Trademark

ReleX (R) SMILE Carl Zeiss Meditec AG