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Die meisten Fragen

Welches Resultat darf ich nach einem Eingriff erwarten?
Grössere Studien über die Behandlung von Kurzsichtigkeiten liegen über einen Zeitraum von etwa 21 Jahren vor, bei Hornhautverkrümmungen und Weitsichtigkeit sind die Erfahrungen etwas weniger lang.

Diese Studien zeigen, dass sich 90% der Behandelten nach dem Eingriff in der so genannten Happiness-Zone oder anders ausgedrückt im Bereich von +/- 0,5 Dioptrien, befinden. Dies bedeutet, dass Sie im täglichen Leben keine Brille mehr benötigen. In einzelnen Fällen ist es hier möglich, dass zum Autofahren noch eine leichte Brille notwendig wird, vor allem in der Nacht. Besonders bei sehr hoher Ausgangskorrektur (über -6 Dioptrien) ist es möglich, dass, obwohl die Korrektur stark reduziert wurde, weiterhin eine Brille oder Kontaktlinsen notwendig sind.
Die ab dem ca. 45. Lebensjahr eintretende Alterssichtigkeit lässt sich durch die Laserkorrektur Ihrer Fehlsichtigkeit nicht vermeiden, bzw. lässt sich durch einen Lasereingriff nicht korrigieren.


Wie schnell erreiche ich meine neue Sehschärfe nach dem Eingriff?
Nach einer LASIK wird eine gute Alltagssehschärfe meistens schon am nächsten Tag erreicht. Dies ist aber individuell unterschiedlich und von der Wundheilung und der zu erwartenden Befeuchtungsstörung der Augen abhängig.
Zunächst kann es nach behandelter Kurzsichtigkeit zu einer beabsichtigten geringen Weitsichtigkeit kommen, die sich im Laufe der Zeit zurückbildet. Einige Patienten schildern in den ersten 6 Monaten nach der Operation das Auftreten von hellen Ringen um Lichtquellen herum (Halos) sowie erhöhte Blendungsempfindlichkeit. Auch eine Verminderung der Sehkraft bei Dunkelheit kann vorkommen, was beim nächtlichen Auto fahren störend sein kann.


Wie lange bin ich arbeitsunfähig und ab wann darf ich wieder Auto fahren?
Die Arbeitsunfähigkeit beträgt, je nach ausgeübtem Beruf und Behandlungsmethode, einen Tag bis eine Woche. Während der ersten 4 Wochen sind abnehmende Schwankungen der Sehkraft zu beobachten. Das endgültige Resultat und die volle Sehschärfe werden nach einem Zeitraum von ungefähr 6 bis 8 Wochen erreicht. Sobald Sie die Anforderungen für das Autofahren ohne Brille oder Kontaktlinsen erfüllen, erhalten Sie von uns eine schriftliche Bestätigung zur Änderung Ihres Führerausweises. Nach einer LASIK ist das nach ca. 1 bis 2 Tagen der Fall. Nach einer LASEK/PRK dauert es ca. 1 Woche bis Sie auf dem operierten Auge diese Anforderungen wieder erfüllen. Denken Sie daran, dass Sie 4 Tage vor der LASEK/PRK Behandlung des zweiten Auges keine Kontaktlinse tragen dürfen und damit in dieser Zeit aufs Autofahren verzichten sollten.


Wie lange muss ich auf sportliche Aktivitäten sowie Ferien in der Sonne verzichten?
Generell sollten Sie auf Einzelsportarten ca. 1 Woche verzichten. Mannschafts- und Ballsport soll-ten Sie ca. 2 Wochen, Kampfsportarten 4 Wochen unterlassen. Tauchern empfehlen wir 3 Monate mit dem Tauchen zu pausieren. Wenn Ihre ausgeübte Sportart hier nicht aufgeführt ist, sprechen Sie uns unbedingt in Ihrer Voruntersuchung darauf an.

Warten Sie mit Ferien am Meer oder in den Bergen bis mindestens zwei Wochen nach dem Eingriff. Auf das Solarium sollten Sie sicher bis 4 Wochen nach dem Eingriff verzichten. Wegen der erhöhten Infektionsgefahr ist auch der Besuch von öffentlichen Schwimmbädern und Saunas wäh-rend 1-2 Wochen nicht zu empfehlen.

Tragen Sie generell bei starker Sonneneinstrahlung eine Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz.


Welche Risiken bestehen bei einem Eingriff?
Fast alle Patienten empfinden das gelaserte Auge in den ersten Tagen als zu trocken, auch ver-mehrtes Tränen kann vorkommen. Mit zunehmender Heilungszeit verschwinden diese Befeuchtungsbeschwerden nach etwa 3 bis 6 Monaten.

Die Gesamtrisikoquote bei einem Lasereingriff ist vergleichbar mit jener beim Tragen von Kontakt-linsen und liegt im Bereich von 0.3%.

Die im Folgenden aufgeführten Risiken wurden in 3 Risikostufen eingeteilt:
• klein 0.5 – 1.0 %
• gering/selten 0.2 – 0.5 %
• sehr gering/sehr selten unter 0.2 %

Wie bei jeder Operation besteht ein Infektionsrisiko, welches als sehr gering eingestuft werden kann. Wirksame antibiotische Medikamente stehen in diesen Fällen zur Verfügung. Nur selten ist die erneute operative Spülung unter dem LASIK-Flap notwendig.
Selten wird nach der LASIK eine sterile Entzündung der Hornhaut beobachtet, welche durch intensive Tropfentherapie behandelt werden muss.

Das Risiko eines nicht-optimalen Hornhautoberflächenschnittes der LASIK wird dank ständiger technischer Verbesserung der Geräte um 1% angegeben. Wenn dies eintritt, kann eine Verschiebung der Laserkorrektur auf einen späteren Zeitpunkt ratsam sein, um kein langfristiges Risiko für die Sehqualität einzugehen.

Sehr selten können nach LASIK Fältchen im Hornhautdeckelchen entstehen, die durch Anheben des Flaps und Spülung behoben werden können. Falten im Hornhautflap können auch durch Reiben am Auge entstehen, was Sie deshalb in den ersten 48 Stunden nach der Operation vermeiden sollten.
Sehr selten können einzelne Zellen der Deckzellschicht unter den Flap wachsen (Epitheleinwach-sung), so dass allenfalls eine nochmalige operative Spülung nötig ist.
Nach einer LASEK/PRK können leichte reversible Hornhauttrübungen (engl. Haze) auftreten. Diese sind durch medikamentöse Behandlung behebbar. Im langfristigen Verlauf verschwinden Sie auch meistens spontan (1 bis 2 Jahre).
Das Risiko, nach der Operation schlechter als vorher zu sehen, ist sehr gering. Hingegen kann die Fehlsichtigkeit nach der Behandlung erneut zunehmen, wenn Sie zum Zeitpunkt des Eingriffes nicht stabil war oder weil dies durch Wundheilungsvorgänge bewirkt wird (Regression). Ein Zweit-eingriff zur Feinbehandlung ist in diesen Fällen manchmal notwendig, wobei die Restfehlsichtigkeit auch mit einer leichten Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden kann.
Mit Kurzsichtigkeit ist generell ein erhöhtes Risiko verbunden, an einer Netzhautablösung zu erkranken. Dieses Risiko wird durch die Reduktion der Kurzsichtigkeit mit dem Excimer Laser nicht vermindert aber auch nicht erhöht.
Da die Excimer Laser-Abtragung zu einer Verdünnung der Hornhaut führt, kann es in sehr selte-nen Fällen zu einer späteren Formveränderung der Hornhaut (Keratektasie) kommen.


Gibt es Langzeiterfahrungen?
Bei der Behandlung mit dem Excimer Laser handelt es sich um ein Verfahren, bei dem bezüglich der Stabilität der Hornhaut Erfahrungen über einen Zeitraum von gut 10 Jahren vorliegen. Wie sich diese Stabilität darüber hinaus verhält, kann noch nicht mit 100%iger Sicherheit gesagt werden.


Wann nicht !

In welchen Fällen sollte ein Eingriff nicht vorgenommen werden?Ihre Fehlsichtigkeit sollte seit mindestens zwei Jahren stabil sein.

Personen unter 20 Jahren raten wir von einer Behandlung ab
(erfahrungsgemäss wird erst nach dem 20. Lebensjahr eine stabile Brillenkorrektur erreicht).

Gewisse Hornhautformveränderungen (Keratokonus) schliessen eine Laserbehandlung aus.

Wenn Sie an einer vermehrt auftretenden Augenentzündung leiden sollten Sie uns unbedingt darüber informieren.

Wenn Sie an Diabetes (Zuckerkrankheit) oder an einer rheumatischen Erkrankung leiden, so sollten Sie uns dies vor einem Eingriff unbedingt mitteilen.

Während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit sollten die Behandlung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Bei gewissen Berufsgruppen (z.B. Polizei, Zivil- oder Militärpilot) gelten spezielle gesetzliche Bestimmungen. Falls Sie zu einer dieser Berufsgruppen gehören oder einen solchen Beruf in Betracht ziehen, sprechen Sie uns bitte konkret darauf an.

Die Altersweitsichtigkeit kann durch einen Hornhauteingriff nicht behandelt werden.
Welches Verfahren kommt für mich in Frage?
Anhand der Tabelle zu Beginn dieser Seite lässt sich diese Frage teilweise beantworten. Individuell muss dies aber anlässlich der Voruntersuchung aufgrund der ermittelten Fehlsichtigkeit und der Augenuntersuchung mit dem Augenarzt bestimmt und besprochen werden.


Kann ich beide Augen gleichzeitig behandeln?
Da bei der LASIK die Heilungszeit sehr kurz ist und Sie bereits nach wenigen Stunden wieder eine gute Sehqualität erreichen, werden normalerweise beide Augen gleichzeitig operiert. Auf Ihren Wunsch können Sie den Eingriff aber natürlich auch an verschiedenen Tagen vornehmen lassen.