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Probleme

Sehfehler

Sehfehler die mit einer Lasik Augenoperation behandelt werden können.

Nicht alle Sehfehler können mit dem Laseroperation behoben werden. Am erfolgreichsten ist der Einsatz bei:
- Kurzsichtigkeit bis etwa -12 dpt
- Weitsichtigkeit bis etwa + 6 dpt
- Hornhautverkrümmung bis 6 Dpt

Faktisch wird mit Lasik vor allem die Kurzsichtigkeit behandelt, die für eine erfolgreiche Augenoperation allerdings nicht mehr als -10 Dioptrien betragen darf. Weitsichtigkeiten können ebenfalls mit Lasik behandelt werden wenn auch nicht in einem so weiten Dioptrie-Bereich.

Risiko

Chirurgie ist immer mit einem Restrisiko verbunden. Schwere Komplikationen, die zu bleibender Sehverschlechterung führen können, sind aber bei den hier beschriebenen Verfahren extrem selten.
Auch ohne chirurgischen Eingriffe besteht bei Kurzsichtigen (Myopen) aufgrund der Dehnung der Netzhaut eine größere Anfälligkeit für eine Netzhautablösung als bei Normalsichtigen. Das Risiko einer Netzhautablösung wird durch eine refraktive Operation der Hornhaut jedoch nicht erhöht. Durch sorgfältige Berücksichtigung aller Fakten kann die Komplikationsrate auf ein Minimum reduziert werden.
In der ersten Zeit nach der Operation sind die Augen meist bedeutend empfindlicher und es besteht oft der Bedarf auf zusätzliche Benetzung.
In einzelnen Fällen kann es binnen ersten Wochen zur Bildung einer hauchigen, sehr geringen Trübung ("Haze") kommen, die nach etwa 3 Wochen am stärksten ist, dann allmählich geringer wird und später in der Regel fast vollkommen verschwindet.

Unabhängig von der Hazebildung kann es in allen behandelten Augen bei weiter Pupille (also in der Nacht) zu einem Strahlenkranz um Lichtquellen kommen, der durch unterschiedliche Brechung des lichtes in den behandelten unbehandelten Hornhautbereichen hervorgerufen wird. Aufgrund dieser Veränderungen sind auch die Blendungsempfindlichkeit des Auges erhöht und die Kontrastschärfe erniedrigt, was sich besonders bei Nachtfahren im Kraftfahrzeug oder bei bestimmten anderen Tätigkeiten (Bildschirmarbeit ) störend auswirken kann und diese Tätigkeiten unter Umständen vorübergehend unmöglich macht.

Schwere Nebenwirkungen, die zu einer bleibenden Funktionsbeeinträchtigung des Auges führen, sind in der bisher bekannten Literatur nur in wenigen Fällen aufgetreten. Sie können jedoch niemals vollkommen ausgeschlossen werden. Auftretende Wundheilungsverzögerungen und Narbenbildung können zu erhöhter Blendempfindlichkeit und zu vermindertem Kontrastsehen führen. Noch 2-6 Monaten haben sich diese Symptome zumeist zurückgebildet.

Besonders wichtig sind auch die postoperativen Kontrollen am ersten Tag, nach 2. Wochen, einem Monat und später nach 3, 6, 9 und 12 Monaten, da nur dadurch die etwaige Komplikationen rechtzeitig zu Behandelt oder vermieden werden können.

Sehschwiriegkeiten

Problematisch ist das Augen lasern bei gleichzeitigen Augenkrankheiten und während der Schangerschaft bzw. Stillzeit. Auch Allergiker sollten sich über die speziellen Risiken einer Laser Augenoperation informieren. Während der aktiven Allergiezustände sollte von der Operation abgesehen werden und Eingriff in der Ruhezeit planen.

Das Risiko schwerer Komplikationen nach einer Lasik Operation liegt bei unter einem Prozent. Was aber auch heisst, dass einer von hundert Patienten Probleme nach der Laser Augenoperation hat.

Bis zu 12% der Patienten haben nach der Laseroperation kurz- und mittelfristige Sehstörungen (verschwommen, doppelt) oder stellen keine Verbesserung durch die Augenoperation fest.

Ebenfalls kann es auch bei der Lasik Methode zu einer Über- oder Unterkorrektur kommen, die das Tragen einer Brille z.B. beim Autofahren weiterhin nötig macht. In umglücklichen Fällen kann das Augen Lasern zu einer Nachtfahruntauglichkeit führen.

Bei den heute angewendeten Verfahren der refraktiven Hornhaut- und Linsenchirurgie ist das Risiko ernsthafter Komplikationen als äußerst gering einzuschätzen. Wie bei jedem medizinischen Eingriff sind diese jedoch nie ganz auszuschließen. Bei allen refraktiven chirurgischen Eingriffen kann es zu Über- und Unterkorrekturen kommen. In seltensten Fällen auch zu einer Verschlechterung der Sehschärfe. Das Risiko an einem solchen Eingriff zu erblinden ist äußerst gering und nahezu ausgeschlossen.

Die Behandlung durch den erfahrenen Chirurgen und die genaue Beachtung und korrekte Durchführung der Behandlungsanweisungen durch den Patienten sind die beste Voraussetzung für eine positiven Verlauf.



Welche Probleme können auftreten?

1.   Probleme während der Operation.

Obwohl die verwendeten Lasergeräte und auch Mikromesser durch eine Vielzahl von internen und externen Kontrollen abgesichert sind, kann sich auch bei solchen bestkontrollierten Geräten eine Fehlfunktion entwickeln. Wie bei jeder anderen Maschine gibt es keine 100%ige Sicherheit. Die Geräte sind jedoch in den letzten Jahren so ausgereift, dass Zwischenfälle kaum noch zu befürchten sind.

Auch eine mangelnde Zusammenarbeit von Arzt (Operateur) und Patient kann zu Problemen führen. Daher ist es unbedingt erforderlich, das sich der Patient nach den leicht einzuhaltenden Anweisungen des Arztes verhalten muss. Insbesondere muss der Patient während der Operation unbedingt dass blinkende Ziellicht fixieren, da sonst nicht das Zentrum der Hornhaut behandelt wird. Besonders aufgeregten Patienten kann mit einem, vor der Operation verabreichten, Beruhigungsmittel geholfen werden.

2.    Probleme bei der Wundheilung.

Normalerweise heilt die durch die Operation gesetzte Wunde innerhalb der ersten drei Tage ab, das Auge ist also nicht mehr gegenüber äußeren Einflüssen empfindlich. Bei vorliegen von z. B. rheumatischen Erkrankungen oder auch aus anderen, uns unbekannten Gründen, kann es zu Heilungsverzögerungen kommen. Sollte dies der Fall sein, muss der Patient regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden, um die Wundheilung zu kontrollieren, ggf. zu beschleunigen und zu erleichtern. Nach dieser ersten Phase setzt eine zweite, langsamere Phase der Heilung ein. Die bei jedem Menschen unterschiedlich ausfällt. Obwohl die Operation selber mit einer Mikrometergenauigkeit durchgeführt wird, ist es genau diese bei jedem Menschen unterschiedliche Heilungsphase, die die Ungenauigkeit des Operationsergebnisses bedingt. Obwohl bei jedem Menschen die Heilung unterschiedlich verläuft, gelingt es durch Abstimmung der nach der Operation verabreichten Tropfen in mehr als 90 % der Fälle bei Korrekturen bis zu 10 dpt diese Heilung so zu gestalten, dass ein Leben ohne Brille möglich wird.

Deswegen ist der Tropfenverordnung dringend folge zu leisten. In Einzelfällen (unter 5 %) ist die Heilung jedoch so stark, dass trotzdem Vernarbungen in der Hornhaut auftreten können. Diese können sich in einer verstärkten Blendempfindlichkeit bemerkbar machen. In extrem seltenen Fällen ist auch ein Nachlassen des Sehvermögens um bis zu 20 % beobachtet worden. Solche Vernarbungen können mit sehr guter Aussicht auf Besserung entfernt werden, machen jedoch einen zweiten Eingriff notwendig, der nicht vor Ablauf von sechs (besser zwölf) Monaten nach der Erstoperation durchgeführt wird. In ca. 3 – 4 % der Fälle kommt es zur Über- oder Unterkorrekturen, die ebenfalls ggf. früher einen Zweiteingriff notwendig machen können.

Die verabreichten Kortisontropfen können zu einer Erhöhung des Augeninnendruckes führen, was bei den geplanten kurzfristigen Kontrollen nicht zu Dauerschäden führt. In solchen Fällen werden die Tropfen rechtszeitig abgesetzt oder eine drucksenkende Behandlung durchgeführt. Obwohl in der Literatur in anderem Zusammenhang berichtet wird, dass es bei langzeitiger Verabreichung von Kortisontropfen auch zu einer Trübung der Linsen kommen kann, haben wir solche Fälle bisher noch nicht beobachtet.

In der zweiten Phase der Wundheilung kann es von Zeit zu Zeit noch gelegentlich zu Fremdkörpergefühlen im Auge kommen, das jedoch keine negative Bedeutung hat. Diese Beschwerden können mit schmierenden Augentropfen beseitigt werden. Während der ersten Wochen nach der Operation sollte das betreffende Auge nicht gerieben werden. Evtl. auftretende Hornhautentzündungen sind bisher nicht bekannt, sollten jedoch in jedem Fall Veranlassung sein, sofort einen Augenarzt aufzusuchen.

3.    Weitere Nebenwirkungen.

Insbesondere bei kurzsichtigen Menschen ist das Risiko und die Gefahr einer Einblutung an der Stelle des zentralen Sehens sowie einer Netzhautablösung im Vergleich zu Normalsichtigen erhöht. Dieses Risiko liegt allerdings deutlich unter 0,5 %. Wie bereits angeführt, kann das Auge während der ersten Monate blendempfindlich sein. Diese Blendempfindlichkeit, die vergleichbar mit der Blendung beim Tragen von harten oder weichen Kontaktlinse ist, nimmt mit der Zeit ab und wird nach einigen Monaten in der Regel nicht mehr wahrgenommen. In der Zeit zwischen den Operationen kann es durch die Ungleichheit der beiden Augen zu Problemen des beidäugigen Sehens kommen. Diese Ungleichheit wird mit Brillen nur ungenügend ausgeglichen, wobei es zu Kopfschmerzen und Schwindel kommen kann. Bei hohen Ungleichheiten könnte überlegt werden, nach zwei Wochen das zweite Auge zu operieren.

Neben der evtl. Blendungserscheinung kann es in der frühen Phase nach der Operation auch zu einem schlechteren Sehen in der Dunkelheit kommen. Wie die Blendungserscheinung nimmt diese Nebenwirkung jedoch auch mit der Zeit ab. Auch bei bestimmten Allgemeinerkrankungen können Heilungsstörungen auftreten, deshalb ist deren Angabe unerlässlich.

Kontrolle

Besonders wichtig sind auch die postoperativen Kontrollen am ersten Tag, nach 2. Wochen, einem Monat und später nach 3, 6, 9 und 12 Monaten, da nur dadurch die etwaige Komplikationen rechtzeitig zu Behandelt oder vermieden werden können.